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2017

10. Januar 2019

Die Ausstellung über die in der DDR geschiedenen Frauen wird im Rathaus Charlottenburg Wilmersdorf in Berlin gezeigt 

 
20. Mai 2017
Seit gestern ist die Ausstellung über den Unrechtsfall der in-der-DDR-geschiedenen-Frauen http://www.verein-ddr-geschiedener-frauen.de/ nun im Potsdamer Landtag, 2. Etage, in den Räumen der Fraktion Die Linke zu sehen. Sie heißt: "Frauen kämpfen für ihr Recht- In der DDR geschieden, durch den Einigungsvertrag diskriminiert" - bis 13.6. Hier der sehr informative TV Beitrag von POTSDAMTV über die Eröffnung der Wanderausstellung, die bei mir s. KALENDER gebucht werden kann:
http://www.potsd...am.tv/…/…/Geschiedene_Frauen_in_der_DDR.html
Die Regierung muss endlich das Unrecht beseitigen, die Renten der Frauen korrigieren! Es ist höchste Zeit!
Im März 2017 forderte der UN-Frauenrechtsausschuss unter dem UN-Menschenrechtsabkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (#CEDAW) Deutschland auf, endlich für die Frauen einen Ausgleichsfonds zur richtigen Berechnung der Renten, 27 Jahre nach dem Einigungsvertrag und Rentenüberleitungsgesetz (RÜG), die den Frauen ihre Rentenansprüche strichen und jede 2. davon zwang, seit Rentenbeginn unter der Armutsgrenze zu leben. Der UN-Ausschuss sagte im Februar in der 66. #CEDAW-Sitzung in Genf ganz klar, dass dies UNRECHT sei, das es wiedergutzumachen gilt: steuerfinanziert, durch die Korrektur der Rentenberechnung und Aufrechnung sowie Entschädigung. Die #UN wird nun immer ein Auge darauf haben und Berichte der Regierung einfordern, damit die Umsetzung unverzüglich erfolgt (GG Art 3, Abs.2).
Endlich, nach Jahren Selbstorganisation im Verein, der Lobbyarbeit, der Gerichtsverfahren, zehntausenden von Petitionen, haben nun die Vereinten Nationen klar gestellt: das ist UNRECHT. Die noch lebenden 300.000 Frauen - es waren urspr. 800.000 betroffen- sind heute überwiegend hochbetagt. Viele sind bereits in Bitterkeit verstorben.
Zur Erinnerung: in der DDR arbeiteten alle Frauen auch 40 Wochenstunden, 40 Jahre lang, wurde für Kindererziehung und Pflege von Angehörigen Arbeitszeit vorübergehend reduziert, wurde der Rentenanspruch als Ausgleich für die Benachteiligung der Person, meist der Frau aufgrund der Rollenverteilung/Stereotype, aufrecht erhalten- plus einiger anderer Maßnahmen, die Frauen vor Benachteiligung aufgrund des Geschlechts in der Rente schützten oder allen Renter*innen zustanden wie eine Einheitsrente. Sie brauchten klein Splitting oder Versorgungsausgleich. Aber indem diese abfedernden Frauenfördermaßnahmen bei der Rentenüberleitung nicht anerkannt wurden, sie aber auch die westlichen Gleichstellungsmaßnahmen nicht erhielten, vielen sie zwischen alle Muster und vor allem in eine Rente, die der Lebensleistung in nichts entsprach (400-810 EUR durchschnittlich).

 

2017-....

 
Bundesparitätswahlgesetz 2018- damit nach 100 Jahren Frauenwahlrecht Frauen endlich päritätisch- angemessen am Bevölkerungsanteil (52%) und an den Stimmberechtigten (51%) im Land im Bundestag und in den Parlamenten vertreten sind.
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Die Geschichte von Kolsum - Geschichte einer langen Suche nach Bildung ► ► ►

Video und Interview von Niloofar Roshani, 3:48 Minuten, 2016 https://www.youtube.com/watch?v=IT56epJVKBo&t=42s

boeker-consult arbeitet mit Niloofar Roshani zusammen, im letzten Jahr s.u. betreffend des Statements zum UN-Summit for Refugees and Migrants; in Berlin/Deutschland speziell zur Situation der genannten Mädchen und jungen Frauen, die endlich nach langer Fluchtgeschichte ihr Recht auf Bildung realisieren möchten.

Kurztext ► ► ►: Die Geschichte von Kolsum ist ein Video über ein Flüchtlingsmädchen im Alter von 15 Jahren, die in einer afghanischen Familie im Iran geboren wurde und vor ein paar Monaten nach Deutschland geflohen ist. Sie ließen alles zurück, um zur Schule gehen zu können und ihre Ausbildung fortzusetzen. Afghanische Kinder werden am Zugang zu öffentlichen Schulen im Iran gehindert. Sie müssen auf sogenannte Untergrundschulen gehen, die von ihren eigenen Flüchtlingsgemeinschaften zur Verfügung gestellt werden. Das Recht auf Bildung als grundlegendes Menschenrecht wurde im Iran seit Jahrzehnten ignoriert. Diese Tatsache wurde wiederholt berichtet. Die meisten erwachsenen (junge) afghanische Frauen, die in Deutschland angekommen waren, hatten lange Diskriminierungserfahrungen. Nachdem sie schon als Mädchen in Afghanistan nicht zur Schule gehen durften, dann im Iran wieder nicht, sind sie nun verheiratet und häufig in der Rolle der Mutter und das Eingangsniveau der Integrationskurse ist zu hoch, um erfolgreich einsteigen zu können.

Die Kommunen in Deutschland sollten nun endlich für sie als Türöffner zur Bildung dienen, indem sie den afghanischen Frauen/ Mädchen spezielle Kurse anbieten, und ihnen den Zugang zu Alphabetisierung, Grundschul-, Berufs- und Hochschulbildung zu ermöglichen. Kolsum und ihre Schwestern haben ein großes Verlangen, ihr Recht auf Bildung endlich zu genießen. Kolsum ist sich ihrer Menschenrechte bewusst. Dieses Wissen, und den Ort erreicht zu haben, an dem sie es endlich erlangen will, gibt ihr eine leuchtende Würde und große Hoffnung. Deutschland steht nun vor einer echten Bewährungsprobe hinsichtlich seiner Humanität und menschenrechtlichen Standards. Fast 200.000 Afghanen zogen zwischen 2015 und 2016 als Flüchtlinge nach Europa, die vor allem aus dem Iran nach Europa flohen. Wegen der Diskriminierung im Recht auf Bildung hat die Mehrheit der afghanischen Flüchtlinge in Europa oder Deutschland gravierende Schwachstellen in der Alphabetisierung, einschließlich des kompletten Analphabet*innentums aufzuweisen.
Fast 80.000 Afghanen haben in Deutschland Asyl beantragt. Berlin will rund 40.000 Menschen zurück nach Afghanistan deportieren. Wegen dieses unsicheren Status wird nun - erneut- der Zugang zu Bildung (Integrationsklassen) für Afghan*innen oft länger als für andere Flüchtlinge hinausgezögert, für manche ganz verwehrt.
Das könnte sich ändern, wenn die Leute Kolsums Geschichte sehen. ► ► ►

Screenshots

2016

Summit for Refugees and Migrants - 19 September 2016

http://refugeesmigrants.un.org/summit

See our Statement for the Summit

Das Statement wird beim Summit von einigen NGOs genutzt und eingespeist.

Benutzten Sie den folgenden Hashtag auf Twitter: #UN4REfugeesMigrants

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Aktionsbündnis „Parité in den Parlamenten"- Popularklage wird eingereicht

Wir haben uns dem Aktionsbündnis „Parité in den Parlamenten“ angeschlossen, gespendet und wollen mitklagen. Es ist eine einmalige juristische Chance, die der Münchener Verein für Fraueninteressen e.V. entdeckt und vorbereitet hat. Ziel ist es, wie der Verein schreibt: "...eine Änderung der Wahlgesetze in Bayern und letztlich in der Bundesrepublik [zu] bewirken. Ziel ist eine paritätische Repräsentation von Frauen in allen Parlamenten. Alle Parteien sollen in Zukunft per Gesetz verpflichtet sein, ihre Kandidatenlisten 50:50 mit Frauen und Männern zu besetzen.
Dies soll durch eine Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof erreicht werden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!" Mehr finden Sie unter www.fraueninteressen.de . Hier der Link zum Podcast der Sendung „ Nahaufnahme“ unter dem Titel "Bayerische Frauenverbände fordern Quote für die Parlamente" vom Bayerischen Rundfunk (BR 2) zum Nachhören:
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-nahaufnahme.shtml

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Another year to not forget to celebrate our strengths and achievements. Here you find the gift of UN WOMEN One Woman: A Song for UN Women

 

Beachten Sie bitte weiter die Kampagne #BringBackOurGirls. Das Thema konnte so in die internationalen Medien gelangen und ist komplex, dafür aber längst nicht erledigt. Das Schicksal verknüpft sich mit vielen anderen Orten und Taten nichtstaatlicher Banden. Die Frauen und Angehörigen haben das Recht, davon frei zu sein. Die Täter gehören vor Gerichte, national oder vor das ICC. Die Staaten einzeln und in der Staatengemeinschaft der UN sind hier in der Pflicht. Auch dazu, die Gerichte in den Staaten zu versetzen, ihre Arbeit zu tun.Obwohl einzelne Frauen fliehen konnten oder befreit wurden: noch zu viele bleiben nach 2 Jahren verschwunden. Den Rückkehrerinnen fehlen Angebote an sicheren Therapieplätzen und den gemeinden fehlen die Strukturen für Re-Integration und Traumatabearbeitung. Gelder via der Entwicklungsagenturen undandere externe GeberInneninstanzen gehen nicht direkt an NGOs, sondern an den Staat, was heisst, dass bei den NGOs nicht alles ankommt oder nicht für den Zweck.

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