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 Termine &  UNSER FALL: WIE ES STEHT um die in der DDR geschiedenen Frauen-Lösung in Sicht wenn Regierung handelt

Message of the Executive Director on the occasion of the International Day for the Elimination of Violence against Women, 25 November - See more at: http://www.unwomen.org/en/news/stories/2014/11/ed-message-for-25-novembe...

2018

10. Oktober
Welttag gegen die Todesstrafe
Die Todesstrafe wurde weltweit 2008 noch von 68 Staaten praktiziert. Seitdem der Welttag begangen wird, wurde die Todesstrafe in 30 Staaten abgeschafft. Der Tag wurde vor 16 Jahren eingeführt.
Die Weltkoalition gegen die Todesstrafe feiert in diesem Jahr die Erfolge in der  Überwindung der Todesstrafe innerhalb der letzten 16 Jahre und weist auf die bestehenden Länder hin, die noch immer Todesstrafe vollziehen. Besuchen Sie ihre Webpage  http://www.worldcoalition.org/worldday.html .
Dort findet sich forlgende Auflistung:
• 107 Staaten haben die Todesstrafe für alle Straftaten verboten
• 7 Staaten haben die Todesstrafe für gewöhnliches Straftaten verboten
• 28 Staaten sind Gegner der Todesstrafe
• 56 Staaten treten vehement für ihre Aufrechterhaltung ein
• 23 Staaten haben im Jahr 2017 Hinrichtungen ausgeführt
• 2017 gehörten zu den Top fünf Hinrichtungsstaaten China, Iran, Saudi Arabia, Iraq and Pakistan.
Nach Angaben von Amnesty International sind 2011 in 21 Staaten Hinrichtungen zu verzeichnen gewesen. 2001 fanden diese im Vergleich dazu noch in 31 Staaten statt. Selbst in den USA, dem Staat, in dem die Todesstrafe am häufigsten vollstreckt wird, gab es Fortschritte, da einzelne Bundesstaaten sie verboten oder eingeschränkt haben.
Weiter empfehlen wir in Deutsch:
https://www.amnesty.ch/de/themen/todesstrafe
                                
14. Oktober
112. Geburtstag von Hannah Arendt
*1906 in Linden (Hannover), † am 4.12.1975 in New York, politische Philosophin, Publizistin und jüdische Gelehrte deutscher Herkunft.
 
15. Oktober
Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten
A/RES/62/136
 
17. Oktober
Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut - UN
(A/RES/47/196)
http://social.un.org/index/Poverty/InternationalDayfortheEradicationofPo...
http://www.un.org/Depts/dhl/poverty/index.html
 
24. Oktober
Tag der Vereinten Nationen
Resolutionen zur Einführung des Tages am 31. Okt. 1947, der auf den Jahrestag des Inkrafttretens der Charta der Vereinten Nationen festgelegt wurde. An dem Tag sollen die Menschen über die Ziele und Erfolge der Vereinten Nationen erfahren, damit sie als Unterstützende der Vereinten Nationen gewonnen werden und aktiv werden können!
A/RES/168 (II)

 

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DER FALL   - Die Lösung nach UN CEDAW auf die 300.000 Frauen warten!

boeker -consult berät seit 2010 den Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

 

Am 14. Juni 2018 erfolgte ein Gespräch im Bundestag mit CDU/CSU-Abgeordneten und SPD-Abgeordneten. Wir verliessen das Gespräch mit Teilzusagen, die zeigen, es bewegt sich etwas. Unsere Forderungen erfüllt das noch nicht. Es kann der Weg dahin sein.

DIe SPD will einen Haushaltstitel einrichten, ab 2019 Geld einlegen (das muss sein-wir begrüssen das). Die CDU und SPD kann sich eine Kommission im Bundestag vorstellen,d ie die Lösung erarbeitet (das kann begrüsst werden, wenn es nicht zeitlich ausufert- siehe Lebenszeit der Frauen!). Der Verein will darin einen Sitz haben: damit mit ihnen, nicht über sie geredet wird.

2019  soll es Geld geben. CDU und SPD können sich Entschädigungen (nicht mehr Härtefälle) vorstellen. Was nicht angesprochen wurde ist der Kern des Ganzen: die Nachzahlung und AUfzahlung der gestrichenen Rentenbeiträge, was pro Frau zwischen 120 und 500 EURO monatlich betragen könnte.

Die Medien- besonders der MDR, der seit 28 Jahren berichtet- begleiteten uns. Hier sind in der INFOMAIL 4/2018 einige Beiträge dokumentiert 

 

Teil unserer Arbeit war, dass wir 2011 eine 3 1/2 Jahre geprüfte Kommunikation unter dem CEDAW Beschwerdemeschanismus (OP Art. 8) für die Frauen und mit zwei Vorsitzenden des Vorstands einreichten.

Dieses wurde in 12/2015 nicht weiter geführt, führte nicht zu einem Untersuchungsverfahren. Aber der Plan B half: 2016 wurde der Verein Teil der ALLIANZ4CEDAW deutscher NGOs: mit diesen 60 NGOs reichte der Verein einen Teiltext im Alternativbericht zu CEDAW ein. Und, wir schrieben noch einen separaten Bericht für den CEDAW Ausschuss, ein Statement, ein Forderungespapier und nahmen an der Sitzung in Genf teil. Zu Hause sahen betroffenen Frauen u.a. in Magdeburg und Erfurt in Rathäusern live der Überprüfungssitzung des UN-CEDAW-Ausschusses mit der Bundesrepublik Deutschland zu (public viewing). Wir führten selbst mit den Ausschussexpert*innen Gespräche, erläuterten die Lösungswege. Der Fall war ja unter einem Aktenzeichen des UN CEDAW mit 900 Seiten und mehr bekannt und lag vor.

 

3/2017 endlich erreichten wir so, dass der UN -Frauenrechtsausschuss CEDAW die Bundesregierung aufforderte, die bei der Einheit und Rentenüberleitung (RÜG) gestrichenen Rentenanwartschaften der Frauen endlich anzuerkennen, individuell nachzuberechnen, nachzuzahlen und zu erhöhen; und, den Frauen allen eine Entschädigung zu zahlen. Dazu solle die Regierung Deutschlands einen Ausgeichsfonds steuerfinanziert einrichten (Prozedere/Verwaltung) und finanzelle auflegen (budgetieren). Dennoch sind politische Prozesse langsam, müssen die Frauen weiter kämpfen.

 

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An die CDU/CSU und SPD: Setzen Sie zügig den Koalitionsvertrag, den dort genannten Fonds um, denn es geht bei der Lösung, der Anerkennung der bislang einfach aberkannten Rentenansprüche der in der DDR geschiedenen Frauen um eine dringende Sache der Gerechtigkeit: die Frauen sind nach 28-jährigem Kampf um Ihr Recht meist hochbetagt - 80 Jahre alt und mehr- und haben genug Demütigung und Armut ohne Anlass erfahren.

 

Gehen Sie das Thema der in der DDR geschiedenen Frauen dezidiert als Priorität an.

Beenden Sie die 1991 staatlich eingeführte Ungerechtigkeit gegen diese Frauen in der Rente und erfüllen Sie die Forderung des Frauenrechtsausschusses der Vereinten Nationen vom Februar 2017 (s. Abschließende Bemerkungen CEDAW 3/2017), legen Sie einen Ausgleichsfonds auf und zahlen den Frauen die verdiente Rente.

Das Thema ist bekannt; viele junge Frauen sehen auf den Ausgang dieser Geschichte: ein Lakmustest für Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit einer Regierung und: wieviel Menschenrechte in diesem Land gelten.

 

Der Verein nimmt spenden entgegen und kann Spendenquittungen ausstellen. Sprechen Sie den Vorstand des Vereins an: http://www.verein-ddr-geschiedener-frauen.de/unser-vorstand-3.html

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03. März 2017

UN -CEDAW veröffentlich Abschliessende Bemerkungen zu Deutschland

Darin sogar die nach 2 Jahren erfolgende Überprüfung u.a. der Umsetzung des Ausgleichs- und Entschädigungsfonds für DDR geschiedene Frauen

Sehen Sie hier unsere Übersetzung der entscheidenden Passagen, solange bis die offizielle Übersetzung der Regierung erscheint.

 

Februar 2017

20. und 21.02.

GENF, Palais des Nations, Vereinte Nationen, 66. Sitzung des UN-CEDAW-Ausschusses zum 7./8. deutschen Staatenbericht

Die Teilnahme von Barbara Riechert (Vorstand Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.) und Marion Böker (boeker-consult), Beraterin des Vereins, an der 66. Sitzung von CEDAW erbrachte einen ersten vorläufigen Erfolg: der Ausschuss fragte zweimal nach dem Fall und forderte die Bundesregierung auf, eine Ausgleichsfonds aufzulegen und Entschädigungen für das 27-jährige "Unrecht" zu zahlen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung 01/2017 vor der CEDAW-Sitzung und hier die Pressemitteilung 02/2017 nach der CEDAW Sitzung. 

Am 21.02. hat der UN-CEDAW-Ausschuss in Genf die Regierung dazu befragen können, denn im Alternativbericht der CEDAW-Allianz deutscher Verbände zum 7./8. Staatenbericht Deutschlands und dem eigenen Alternativbericht des Vereins für die 66. Sitzung von UN CEDAW hat sich der 'Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.' mit eingebracht, um nach der Abweisung eines Untersuchungsverfahrens durch CEDAW diesen UN-Auschuss noch einmal zu veranlassen, sich zu äußern sowie die die Bundesregierung nach der die Ungerechtigkeit gegen die Frauen in der Rente zu befragen und zu ergründen, wie diese beseitigt werden soll ( s. deutsche Version https://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/aktionen/cedaw-allianz/CEDAW-Alternativebericht_2016_lang_dt.pdf ; hier Seite 1 und S. 13)

Am 20.02. hatten die Frauen Gelegenheit, mit dem Ausschuss zu sprechen. Dafür hatten Sie ein kurzes Forderungspapier, dessen erste 2 Punkte im deutschen NGO-Statement verlesen wurden.

 

Die Ausstellung "FRAUEN KÄMPFEN UM IHR RECHT - In der DDR geschieden, durch den Einigungsvertrag diskriminiert" ist weiter bei uns ausleihbar (s. Dossier unten zu den Bedingungen, zum Inhalt)

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14.6.17    BROSCHÜRE - CEDAW Forderung eines Ausgleichsfonds- Ausstellungsdokumentation Die Broschüre wird einzeln als Druckexemplar verteilt.

EINLADUNG Dossier Ausstellung am 06. 09. 2015 mit Fotos von der Eröffnung & Informationen zum Ausleihen. 

Die Ausstellung zeigt auf 21 Tafeln Portraitfotos von 21 der noch lebenden 300.000 Betroffenen in der DDR geschiedenen Frauen je mit einem biografischen Interviewauszug zu ihrer schwerwiegenden Geschlechterdiskriminierung in der Rente und den Folgen, wie sie diese täglich erleben. Weiter gehört eine Tafel mit Information dazu.

Die Ausstellung ist weiterhin ausleihbar gegen die Transportkosten u. e. geringen Unkostenbetrag. 

Kontakt. s.u. www.boeker-consult.de Tel: 0173 9377 240
Sie umfasst 22 A1 Tafeln = 59, 4 x 84,1 x 1cm, zu 7-8 Tafeln in  einem Paket, umgeben von einem Wellpapprahmen = max. 8 Kilo
3 Pakete, insg. 22 Kilo. Die Pakete haben 2 Tragegriffe ( an jeder Seite eine). Maße je Paket ca. 12 cm x 55 x 90 cm. Die Tafeln haben auf der Rückseite eine Schiene für Haken; es sind schon 2 Ösen für Perlonschnur angebracht.
Zum Aufhängen wird folgendes ZUBEHÖR benötigt: Perlon-Seil in ausreichender Menge oder Angelschnur, Bilderhaken mit Selbstarretierung oder verstellbar, Pressösen zum Verpressen der Schlaufen & eine spezielle Zange dazu;

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N E W S L E T T E R - Entwicklungen über Lösung für in der DDR geschiedene Frauen

04/2018

03/2018

02/2018

01/2018

 

P R E S S E M I T T E I L U N G E N:

Pressemitteilung 02/2018

Pressemitteilung 01/2018

Pressemitteilung 04/2017

Pressemitteilung 03/2017

Pressemitteilung 02/2017  über den Durchbruch- UN CEDAW fordert Lösung von Regierung (Ausgleichsfonds und Entschädigung)

Pressemitteilung 01/2016

2015/16 Jahr der Entscheidung durch UN -CEDAW (OP ART. 8) für den Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

Aktuell:

Pressemitteilung 04/2015

Pressemitteilung 03/2015

Pressemitteilung 02/2015

Pressemitteilung 01/2015

Mehr: Lesen Sie hier die Pressemitteilung 5/14 , Pressemitteilung 4/14

PRESSEMITTEILUNG 3/14

  PRESSEMITTEILUNG 2/14

PRESSEMITTEILUNG 1/14


Weitere Termine sind aus den unten aufgeführten Kalendern zu entnehmen

Interkulturelle & Internationale Kalender

Menschenrechtskalender

Interkultureller Kalender Berlin

 

UN-WOMAN WATCH Event Calendar

UN Event Calendar

Internationale Tage, Wochen
und Jahre der UN

ICARE - Calendar of Internationalism